Die Töpfer-AG beendet dieses Schuljahr mit einem Rakubrand, eine traditionell japanische Brenntechnik!

Das war eine spannende, feurige und fast abenteuerliche Aktion, wie man den Bildern entnehmen kann. 

Die extra dafür angefertigten Werke der Kinder wurden mit einer besonderen Rakuglasur bemalt und anschließend in den kleinen Rakuofen gesetzt, der mit Holz langsam angefeuert wurde. Im inneren des Ofens stieg allmählich die Temperatur auf ca. 1000 ͦC. Dann wurden die Werke mit einer Rakuzange aus dem Ofen genommen und in Sägespäne gesetzt, bevor sie im kalten Wasser weiter heruntergekühlt wurden. Das schnelle Abkühlen der Keramiken in dieser Brennmethode führt dazu, dass die Glasur feine Risse bekommt, in die sich dann der Ruß beim Abräuchern in den Sägespänen setzt. So entstehen die feinen craquele Risse, die so typisch für den Rakubrand sind. 

Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Mossung und Frau Wischeropp, die tatkräftig den Verlauf des Brandes und die Aufsicht der Kinder unterstützt haben. 

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